Im Folgenden präsentieren wir einige der Projekte aus der jüngeren Vergangenheit nach Sektoren gegliedert.
Technische Planung und Umsetzung eines Clearing-Services für Inlandszahlungen (STEP.AT) nach den Statuten des Europäischen Systems der Zentralbanken (ESZB). In Rahmen des STEP.AT Projektes wurde die Möglichkeit von mehrmaligen taggleichen Settlements von Interbankzahlungen geschaffen. Hierfür wurde die Unterstützung der für den österreichischen Zahlungsverkehr relevanten Formate EDIFACT FINPAY/ATIBxS sowie SWIFT MT103/MT103+ umgesetzt. Seit Anfang 2008 wird auch im österreichischen Interbankzahlungsverkehr das Format SEPA Credit Transfer XML angeboten.
Das Produkt gliedert sich in die auf ADABAS/BS2000 basierenden Clearing- und Settlementkomponenten, der Java/UNIX-basierten Aufbereitung der Formate, auf Java basierenden Tools für das Operating der Fachabteilung (Java Swing/Windows), sowie dem Monitoring der Kunden (Java/Web).
Technische Planung und Umsetzung eines Clearing-Services für ein- und ausgehende EWR-Auslandszahlungen im Rahmen des EBA STEP2 Systems, insbesondere die Einführung des SEPA Credit Transfer XML Formates.
Hierfür wurde großteils auf die in Rahmen des STEP.AT Projektes geschaffene Infrastruktur zurückgegriffen und die Ablöse des seit 2003 laufenden Systems und Integration in das im Rahmen von STEP.AT geschaffene einheitliche System geplant und umgesetzt.
Im Rahmen dieser Projektes wird an der technischen Planung des SEPA Direct Debits gearbeitet. Die Aufgliederung des Projektes ist analog zu STEP.AT. Das abzulösende System ist eine reine ADABAS/BS200 Lösung.
Die Planung sowie Integration eines generischen Testframeworks für die J2EE Umgebungen des BA/CA Konzerns. In weiterer Folge dessen Ausweitung auf andere Umgebungen wie z.B. die .NET Entwicklung. Hierbei wurde die Möglichkeit geschaffen für den Applikationsentwickler basierend auf JUnit oder TestNG Unit Tests zu entwickeln, welche zur Laufzeit von einem externen System abgefragt bzw. ausgeführt werden können. Die Auswertung der verschiedenen Ergebnisse erfolgt auf vorgelagerten Systemen, welche die geforderte Qualität überwachen.
Integration der Entwicklungswerkzeuge des Datawarehouse-Projektes für Basel II in die bestehende Software Component Management Infrastruktur. Hierbei die transparente Integration der IBM Websphere Transformation Extender Command Line Tools in die SCM-spezifischen Schritte des Eclipse-basierten Lunar Clients. Die Persistierung der verschiedenen Datenmappings wurde hierbei in das bestehende Versionierungssystem (CVS) durchgeführt.
Ausarbeitung der Systemarchitektur und Schnittstellendefinition für ein Entwicklungsuntersützungssystem unter dem Namen Decentral Software Component Management. Desweiteren die Umsetzung eines generischen Buildprozessors zur Durchführung von Softwarebuilds basierend auf variablen Parametern. Außerdem die Integration des Buildprozessors in den für Mainframe-Entwicklungen verwendeten Eclipse-basierten Lunar Client.
Neuentwicklung einer bestehenden Web-Applikation zur Eingabe von Arbeitnehmerdaten, die als Grundlage für die Berechnung von Beiträgen und Zuschlägen dienen. Die bestehende Applikation hatte Probleme bei der Anzeige großer Datenbestände und wurde in Zusammenarbeit mit einem Partner durch eine lightweight Java Enterprise Lösung mit JSF, Spring und Hibernate sowie dem Acegi Security Framework umgesetzt.
Erweiterung einer proprietären Java/XSL Integrationssoftware. Neben vieler kleiner funktioneller Erweiterungen wurde auch der Einbau einer flexiblen Webservice Schnittstelle mit Spring und XFire, sowie die Verbesserung der JMS Schnittstelle durchgeführt.
Europaweite Integration und Standardisierung der eingesetzten Ticketingsysteme in ein zentrales System. Der Schwerpunkt lag in der Umsetzung der verschiedenen OSS/J-basierten Tickettypen in der vorliegenden dezentralisierten und heterogenen Systemlandschaft.
Design und Entwicklung einer lightweight Integrations- und Aktivierungsplatform zur Provisionierung von VoIP Produkten. Für Benutzer in manchen Ländern wurde auch ein Web-Frontend zur Verfügung gestellt. Auf Integrationsebene wurden Soft-Switches dreier unterschiedlicher Lieferanten angesprochen, in zwei unterschiedlich strukturierten LDAP-Verzeichnissen Daten verwaltet, sowie hardwarenahe Initialisierungsdateien (Boot Files in ASN.1) für Modems unterschiedlicher Hersteller in Echtzeit generiert.
Umsetzung des fertig spezifizierten Dokumenten Ticketing & Change Tracking Systems. Dieses sollte ebenso von Zulieferern, wie auch intern für Dokumentation, Korrektur und Anforderung von Wartungs- und Benutzerdokumentation eingesetzt werden. Das System wurde an ein bestehendes generisches PKW und LKW Ticketing System angebunden, welches von Fachwerkstätten und Lieferanten bereits eingesetzt wurde.